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  外语解密学习法 逆读法(Reverse Reading Method)   解读法(Decode-Reading Method)训练范文 ——                 

解密目标语言:德语                                解密辅助语言:英语
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解密文本:《给科学院的报告》  [奥] 卡夫卡 原著          
 
 Ein Bericht für eine Akademie
 von  Franz Kafka

 

           A Report for an Academy      
                                                                         by  Franz Kafka     
                                                                

           德汉对照(German & Chinese)                             德英对照(German & English)                           英汉对照(English & Chinese)


  


      Hohe Herren von der Akademie!

Sie erweisen mir die Ehre, mich aufzufordern, der Akademie einen Bericht über mein äffisches Vorleben einzureichen.

In diesem Sinne kann ich leider der Aufforderung nicht nachkommen. Nahezu fünf Jahre trennen mich vom Affentum, eine Zeit, kurz vielleicht am Kalender gemessen, unendlich lang aber durchzugaloppieren, so wie ich es getan habe, streckenweise begleitet von vortrefflichen Menschen, Ratschlägen, Beifall und Orchestralmusik, aber im Grunde allein, denn alle Begleitung hielt sich, um im Bilde zu bleiben, weit vor der Barriere. Diese Leistung wäre unmöglich gewesen, wenn ich eigensinnig hätte an meinem Ursprung, an den Erinnerungen der Jugend festhalten wollen.

 Gerade Verzicht auf jeden Eigensinn war das oberste Gebot, das ich mir auferlegt hatte; ich, freier Affe, fügte mich diesem Joch. Dadurch verschlossen sich mir aber ihrerseits die Erinnerungen immer mehr. War mir zuerst die Rückkehr, wenn die Menschen gewollt hätten, freigestellt durch das ganze Tor, das der Himmel über der Erde bildet, wurde es gleichzeitig mit meiner vorwärts gepeitschten Entwicklung immer niedriger und enger; wohler und eingeschlossener fühlte ich mich in der Menschenwelt; der Sturm, der mir aus meiner Vergangenheit nachblies, sänftigte sich; heute ist es nur ein Luftzug, der mir die Fersen kühlt; und das Loch in der Ferne, durch das er kommt und durch das ich einstmals kam, ist so klein geworden, daß ich, wenn überhaupt die Kräfte und der Wille hinreichen würden, um bis dorthin zurückzulaufen, das Fell vom Leib mir schinden müßte, um durchzukommen. Offen gesprochen, so gerne ich auch Bilder wähle für diese Dinge, offen gesprochen: Ihr Affentum, meine Herren, sofern Sie etwas Derartiges hinter sich haben, kann Ihnen nicht ferner sein als mir das meine. An der Ferse aber kitzelt es jeden, der hier auf Erden geht: den kleinen Schimpansen wie den großen Achilles.

    In eingeschränktestem Sinne aber kann ich doch vielleicht Ihre Anfrage beantworten, und ich tue es sogar mit großer Freude.

Das erste, was ich lernte, war: den Handschlag geben; Handschlag bezeigt Offenheit; mag nun heute, wo ich auf dem Höhepunkte meiner Laufbahn stehe, zu jenem ersten Handschlag auch das offene Wort hinzukommen. Es wird für die Akademie nichts wesentlich Neues beibringen und weit hinter dem zurückbleiben, was man von mir verlangt hat und was ich beim besten Willen nicht sagen kann — immerhin: es soll die Richtlinie zeigen, auf welcher ein gewesener Affe in die Menschenwelt eingedrungen ist und sich dort festgesetzt hat. Doch dürfte ich selbst das Geringfügige, was folgt, gewiß nicht sagen, wenn ich meiner nicht völlig sicher wäre und meine Stellung auf allen großen Varietébühnen der zivilisierten Welt sich nicht bis zur Unerschütterlichkeit gefestigt hätte:

Ich stamme von der Goldküste. Darüber, wie ich eingefangen wurde, bin ich auf fremde Berichte angewiesen. Eine Jagdexpedition der Firma Hagenbeck — mit dem Führer habe ich übrigens seither schon manche gute Flasche Rotwein geleert — lag im Ufergebüsch auf dem Anstand, als ich am Abend inmitten eines Rudels zur Tränke lief. Man schoß; ich war der einzige, der getroffen wurde; ich bekam zwei Schüsse.

Einen in die Wange; der war leicht, hinterließ aber eine große ausrasierte, rote Narbe, die mir den widerlichen, ganz und gar unzutreffenden, förmlich von einem Affen erfundenen Namen Rotpeter eingetragen hat, so als unterschiede ich mich von dem unlängst krepierten, hie und da bekannten, dressierten Affentier Peter nur durch den roten Fleck auf der Wange. Dies nebenbei.

Der zweite Schuß traf mich unterhalb der Hüfte. Er war schwer; er hat es verschuldet, daß ich noch heute ein wenig hinke. Letzthin las ich in einem Aufsatz irgendeines der zehntausend Windhunde, die sich in den Zeitungen über mich auslassen: meine Affennatur sei noch nicht ganz unterdrückt; Beweis dessen sei, daß ich, wenn Besucher kommen, mit Vorliebe die Hosen ausziehe, um die Einlaufstelle jenes Schusses zu zeigen. Dem Kerl sollte jedes Fingerchen seiner schreibenden Hand einzeln weggeknallt werden. Ich, ich darf meine Hosen ausziehen, vor wem es mir beliebt; man wird dort nichts finden als einen wohlgepflegten Pelz und die Narbe nach einem — wählen wir hier zu einem bestimmten Zweck ein bestimmtes Wort, das aber nicht mißverstanden werden wolle — die Narbe nach einem frevelhaften Schuß. Alles liegt offen zutage; nichts ist zu verbergen; kommt es auf Wahrheit an, wirft jeder Großgesinnte die allerfeinsten Manieren ab. Würde dagegen jener Schreiber die Hosen ausziehen, wenn Besuch kommt, so hätte dies allerdings ein anderes Ansehen, und ich will es als Zeichen der Vernunft gelten lassen, daß er es nicht tut. Aber dann mag er mir auch mit seinem Zartsinn vom Halse bleiben!

Nach jenen Schüssen erwachte ich — und hier beginnt allmählich meine eigene Erinnerung — in einem Käfig im Zwischendeck des Hagenbeckschen Dampfers. Es war kein vierwandiger Gitterkäfig; vielmehr waren nur drei Wände an einer Kiste festgemacht; die Kiste also bildete die vierte Wand. Das Ganze war zu niedrig zum Aufrechtstehen und zu schmal zum Niedersitzen. Ich hockte deshalb mit eingebogenen, ewig zitternden Knien, und zwar, da ich zunächst wahrscheinlich niemanden sehen und immer nur im Dunkeln sein wollte, zur Kiste gewendet, während sich mir hinten die Gitterstäbe ins Fleisch einschnitten. Man hält eine solche Verwahrung wilder Tiere in der allerersten Zeit für vorteilhaft, und ich kann heute nach meiner Erfahrung nicht leugnen, daß dies im menschlichen Sinne tatsächlich der Fall ist.

Daran dachte ich aber damals nicht. Ich war zum erstenmal in meinem Leben ohne Ausweg; zumindest geradeaus ging es nicht; geradeaus vor mir war die Kiste, Brett fest an Brett gefügt. Zwar war zwischen den Brettern eine durchlaufende Lücke, die ich, als ich sie zuerst entdeckte, mit dem glückseligen Heulen des Unverstandes begrüßte, aber diese Lücke reichte bei weitem nicht einmal zum Durchstecken des Schwanzes aus und war mit aller Affenkraft nicht zu verbreitern.

Ich soll, wie man mir später sagte, ungewöhnlich wenig Lärm gemacht haben, woraus man schloß, daß ich entweder bald eingehen, oder daß ich, falls es mir gelingt, die erste kritische Zeit zu überleben, sehr dressurfähig sein werde. Ich überlebte diese Zeit. Dumpfes Schluchzen, schmerzhaftes Flöhesuchen, müdes Lecken einer Kokosnuß, Beklopfen der Kistenwand mit dem Schädel, Zungenblecken, wenn mir jemand nahekam, — das waren meine ersten Beschäftigungen in dem neuen Leben. In alledem aber doch nur das eine Gefühl: kein Ausweg. Ich kann natürlich das damals affenmäßig Gefühlte heute nur mit Menschenworten nachzeichnen und verzeichne es infolgedessen, aber wenn ich auch die alte Affenwahrheit nicht mehr erreichen kann, wenigstens in der Richtung meiner Schilderung liegt sie, daran ist kein Zweifel.

Ich hatte doch so viele Auswege bis hierher gehabt und nun keinen mehr. Ich war festgerannt. Hätte man mich angenagelt, meine Freizügigkeit wäre dadurch nicht kleiner geworden. Warum das? Kratz dir das Fleisch zwischen den Fußzehen auf, du wirst den Grund nicht finden. Drück dich hinten gegen die Gitterstange, bis sie dich fast zweiteilt, du wirst den Grund nicht finden. Ich hatte keinen Ausweg, mußte mir ihn aber verschaffen, denn ohne ihn konnte ich nicht leben. Immer an dieser Kistenwand — ich wäre unweigerlich verreckt. Aber Affen gehören bei Hagenbeck an die Kistenwand — nun, so hörte ich auf, Affe zu sein. Ein klarer, schöner Gedankengang, den ich irgendwie mit dem Bauch ausgeheckt haben muß, denn Affen denken mit dem Bauch.

Ich habe Angst, daß man nicht genau versteht, was ich unter Ausweg verstehe. Ich gebrauche das Wort in seinem gewöhnlichsten und vollsten Sinne. Ich sage absichtlich nicht Freiheit: ich meine nicht dieses große Gefühl der Freiheit nach allen Seiten. Als Affe kannte ich es vielleicht, und ich habe Menschen kennen gelernt, die sich danach sehnen. Was mich aber anlangt, wollte ich Freiheit weder damals noch heute. Nebenbei: mit Freiheit betrügt man sich unter Menschen allzuoft. Und so wie die Freiheit zu den erhabensten Gefühlen zählt, so auch die entsprechende Enttäuschung zu den erhabensten. Oft habe ich in den Varietés vor meinem Auftreten irgendein Künstlerpaar oben an der Decke an Trapezen hantieren sehen. Sie schwangen sich, sie schaukelten, sie sprangen, sie schwebten einander in die Arme, einer trug den anderen an den Haaren mit dem Gebiß. „Auch das ist Menschenfreiheit“, dachte ich, „selbstherrliche Bewegung!“ Du Verspottung der heiligen Natur! Kein Bau würde standhalten vor dem Gelächter des Affentums bei diesem Anblick.

Nein, Freiheit wollte ich nicht. Nur einen Ausweg; rechts, links, wohin immer ich stellte keine anderen Forderungen. Sollte der Ausweg auch nur eine Täuschung sein, die Forderung war klein, die Täuschung würde nicht größer sein. Weiterkommen, weiterkommen! Nur nicht mit aufgehobenen Armen stillstehen, angedrückt an eine Kistenwand!

Heute sehe ich klar: ohne größte innere Ruhe hätte ich nie entkommen können. Und tatsächlich verdanke ich vielleicht alles, was ich geworden bin, der Ruhe, die mich nach den ersten Tagen dort im Schiff überkam. Die Ruhe wiederum aber verdankte ich wohl den Leuten vom Schiff.

Es sind gute Menschen, trotz allem. Gern erinnere ich mich noch heute an den Klang ihrer schweren Schritte, der damals in meinem Halbschlaf wiederhallte. Sie hatten die Gewohnheit, alles äußerst langsam in Angriff zu nehmen. Wollte sich einer die Augen reiben, so hob er die Hand wie ein Hängegewicht. Ihre Scherze waren grob, aber herzlich. Ihr Lachen war immer mit einem gefährlich klingenden, aber nichts bedeutenden Husten gemischt. Immer hatten sie im Mund etwas zum Ausspeien, und wohin sie ausspieen, war ihnen gleichgültig. Immer klagten sie, daß meine Flöhe auf sie überspringen, aber doch waren sie mir deshalb niemals ernstlich böse; sie wußten eben, daß in meinem Fell Flöhe gedeihen und daß Flöhe Springer sind; damit fanden sie sich ab. Wenn sie dienstfrei waren, setzten sich manchmal einige im Halbkreis um mich nieder, sprachen kaum, sondern gurrten einander nur zu; rauchten, auf Kisten ausgestreckt, die Pfeife; schlugen sich aufs Knie, sobald ich die geringste Bewegung machte; und hie und da nahm einer einen Stecken und kitzelte mich dort, wo es mir angenehm war. Sollte ich heute eingeladen werden, eine Fahrt auf diesem Schiffe mitzumachen, ich würde die Einladung gewiß ablehnen, aber ebenso gewiß ist, daß es nicht nur häßliche Erinnerungen sind, denen ich dort im Zwischendeck nachhängen würde.

Die Ruhe, die ich mir im Kreise dieser Leute erwarb, hielt mich vor allem von jedem Fluchtversuch ab. Von heute aus gesehen scheint es mir, als hätte ich zumindest geahnt, daß ich einen Ausweg finden müsse, wenn ich leben wolle, daß dieser Ausweg aber nicht durch Flucht zu erreichen sei. Ich weiß nicht mehr, ob Flucht möglich war, aber ich glaube es; einem Affen sollte Flucht immer möglich sein. Mit meinen heutigen Zähnen muß ich schon beim gewöhnlichen Nüsseknacken vorsichtig sein, damals aber hätte es mir wohl im Lauf der Zeit gelingen müssen, das Türschloß durchzubeißen. Ich tat es nicht. Was wäre damit auch gewonnen gewesen? Man hätte mich, kaum war der Kopf hinausgesteckt, wieder eingefangen und in einen noch schlimmeren Käfig gesperrt, oder ich hätte mich unbemerkt zu anderen Tieren, etwa zu den Riesenschlangen mir gegenüber flüchten können und mich in ihren Umarmungen ausgehaucht, oder es wäre mir gar gelungen, mich bis aufs Deck zu stehlen und über Bord zu springen, dann hätte ich ein Weilchen auf dem Weltmeer geschaukelt und wäre ersoffen. Verzweiflungstaten. Ich rechnete nicht so menschlich, aber unter dem Einfluß meiner Umgebung verhielt ich mich so, wie wenn ich gerechnet hätte.

Ich rechnete nicht, wohl aber beobachtete ich in aller Ruhe. Ich sah diese Menschen auf und ab gehen; immer die gleichen Gesichter; die gleichen Bewegungen; oft schien es mir, als wäre es nur einer. Dieser Mensch oder diese Menschen gingen also unbehelligt. Ein hohes Ziel dämmerte mir auf. Niemand versprach mir, daß, wenn ich so wie sie werden würde, das Gitter aufgezogen werde. Solche Versprechungen für scheinbar unmögliche Erfüllungen werden nicht gegeben. Löst man aber die Erfüllungen ein, erscheinen nachträglich auch die Versprechungen genau dort, wo man sie früher vergeblich gesucht hat. Nun war an diesen Menschen an sich nichts, was mich sehr verlockte. Wäre ich ein Anhänger jener erwähnten Freiheit, ich hätte gewiß das Weltmeer dem Ausweg vorgezogen, der sich mir im trüben Blick dieser Menschen zeigte. Jedenfalls aber beobachtete ich sie schon lange vorher, ehe ich an solche Dinge dachte, ja die angehäuften Beobachtungen drängten mich erst in die bestimmte Richtung.

Es war so leicht, die Leute nachzuahmen. Spucken konnte ich schon den ersten Tag. Wir spuckten einander dann gegenseitig ins Gesicht; der Unterschied war nur, daß ich mein Gesicht nachher reinleckte, sie ihres nicht. Die Pfeife rauchte ich bald wie ein Alter; drückte ich dann auch noch den Daumen in den Pfeifenkopf, jauchzte das ganze Zwischendeck; nur den Unterschied zwischen der leeren und der gestopften Pfeife verstand ich lange nicht.

Die meiste Mühe machte mir die Schnapsflasche. Der Geruch peinigte mich; ich zwang mich mit allen Kräften; aber es vergingen Wochen, ehe ich mich überwand. Diese inneren Kämpfe nahmen die Leute merkwürdigerweise ernster als irgend etwas sonst an mir. Ich unterscheide die Leute auch in meiner Erinnerung nicht, aber da war einer, der kam immer wieder; allein oder mit Kameraden; bei Tag, bei Nacht; zu den verschiedensten Stunden; stellte sich mit der Flasche vor mich hin und gab mir Unterricht. Er begriff mich nicht; er wollte das Rätsel meines Seins lösen. Er entkorkte langsam die Flasche und blickte mich dann an, um zu prüfen, ob ich verstanden habe; ich gestehe, ich sah ihm immer mit wilder, mit überstürzter Aufmerksamkeit zu; einen solchen Menschenschüler findet kein Menschenlehrer auf dem ganzen Erdenrund; nachdem die Flasche entkorkt war, hob er sie zum Mund; ich mit meinen Blicken ihm nach bis in die Gurgel; er nickt, zufrieden mit mir, und setzt die Flasche an die Lippen; ich, entzückt von allmählicher Erkenntnis, kratze mich quietschend der Länge und Breite nach, wo es sich trifft; er freut sich, setzt die Flasche an und macht einen Schluck; ich, ungeduldig und verzweifelt, ihm nachzueifern, verunreinige mich in meinem Käfig, was wieder ihm große Genugtuung macht; und nun weit die Flasche von sich streckend und im Schwung sie wieder hinaufführend, trinkt er sie, übertrieben lehrhaft zurückgebeugt, mit einem Zuge leer. Ich, ermattet von allzu großem Verlangen, kann nicht mehr folgen und hänge schwach am Gitter, während er den theoretischen Unterricht damit beendet, daß er sich grinsend den Bauch streicht.

Nun erst beginnt die praktische Übung. Bin ich nicht schon allzu erschöpft durch das Theoretische? Wohl, allzu erschöpft. Das gehört zu meinem Schicksal. Trotzdem greife ich, so gut ich kann, nach der hingereichten Flasche, entkorke sie zitternd; mit dem Gelingen stellen sich allmählich neue Kräfte ein; ich hebe die Flasche, vom Original schon kaum zu unterscheiden, setze sie an und — — und werfe sie mit Abscheu, mit Abscheu, trotzdem sie leer ist und nur noch der Geruch sie füllt, werfe sie mit Abscheu auf den Boden. Zur Trauer meines Lehrers, zur größeren Trauer meiner selbst; weder ihn noch mich versöhne ich dadurch, daß ich auch nach dem Wegwerfen nicht vergesse, ausgezeichnet meinen Bauch zu streichen und dabei zu grinsen.

   Allzuoft nur verlief so der Unterricht. Und zur Ehre meines Lehrers: er war mir nicht böse; wohl hielt er mir manchmal die brennende Pfeife ans Fell, bis es irgendwo, wo ich nur schwer hinreichte, zu glimmen anfing, aber dann löschte er es selbst wieder mit seiner riesigen guten Hand; er war mir nicht böse; er sah ein, daß wir auf der gleichen Seite gegen die Affennatur kämpften und daß ich den schwereren Teil hatte.

Was für ein Sieg dann allerdings für ihn wie für mich, als ich eines Abends vor großem Zuschauerkreis — vielleicht war ein Fest, ein Grammophon spielte, ein Offizier erging sich zwischen den Leuten — als ich an diesem Abend, gerade unbeachtet, eine vor meinem Käfig versehentlich stehen gelassene Schnapsflasche ergriff, unter steigender Aufmerksamkeit der Gesellschaft sie schulgerecht entkorkte, an den Mund setzte und nun ohne Zögern, ohne Mundverziehen, als Trinker von Fach, mit rund gewälzten Augen, schwappender Kehle, wirklich und wahrhaftig leer trank, nicht mehr als Verzweifelter, sondern als Künstler sie hinwarf, zwar vergaß den Bauch zu streichen, dafür aber, weil ich nicht anders konnte, weil es mich drängte, weil mir die Sinne rauschten, kurz und gut: „Halloh!“ ausrief, in Menschenlaut ausbrach, mit diesem Ruf in die Menschengemeinschaft sprang und ihr Echo: „Hört nur, er spricht!“ wie einen Kuß auf meinem ganzen schweißtriefenden Körper fühlte.

Ich wiederhole: es verlockte mich nicht, die Menschen nachzuahmen; ich ahmte nach, weil ich einen Ausweg suchte, aus keinem andern Grund. Auch war mit jenem Sieg wenig getan. Die Stimme versagte mir sofort wieder; stellte sich erst nach Monaten ein; der Widerwille gegen die Schnapsflasche kam sogar noch verstärkter. Aber meine Richtung allerdings war mir ein für allemal gegeben.

Als ich in Hamburg dem ersten Dresseur übergeben wurde, erkannte ich bald die zwei Möglichkeiten, die mir offen standen: zoologischer Garten oder Varieté. Ich zögerte nicht. Ich sagte mir: setze alle Kraft an, um ins Varieté zu kommen; das ist der Ausweg; zoologischer Garten ist nur ein neuer Gitterkäfig; kommst du in ihn, bist du verloren.

Und ich lernte, meine Herren! Ach, man lernt wenn man muß; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt rücksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand. Die Affennatur raste, sich überkugelnd, aus mir hinaus und weg, so daß mein erster Lehrer selbst davon fast äffisch wurde, bald den Unterricht aufgeben und in eine Heilanstalt gebracht werden mußte. Glücklicherweise kam er bald wieder hervor.

Aber ich verbrauchte viele Lehrer, ja sogar einige Lehrer auf einmal. Als ich meiner Fähigkeiten schon sicherer geworden war, die Öffentlichkeit meinen Fortschritten folgte, meine Zukunft zu leuchten begann, nahm ich selbst Lehrer auf, ließ sie in fünf aufeinanderfolgenden Zimmern niedersetzen und lernte bei allen gleichzeitig, indem ich ununterbrochen aus einem Zimmer in das andere sprang.

Diese Fortschritte! Dieses Eindringen der Wissensstrahlen von allen Seiten ins erwachende Hirn! Ich leugne nicht: es beglückte mich. Ich gestehe aber auch ein: ich überschätzte es nicht, schon damals nicht, wieviel weniger heute. Durch eine Anstrengung, die sich bisher auf der Erde nicht wiederholt hat, habe ich die Durchschnittsbildung eines Europäers erreicht. Das wäre an sich vielleicht gar nichts, ist aber insofern doch etwas, als es mir aus dem Käfig half und mir diesen besonderen Ausweg, diesen Menschenausweg verschaffte. Es gibt eine ausgezeichnete deutsche Redensart: sich in die Büsche schlagen; das habe ich getan: ich habe mich in die Büsche geschlagen. Ich hatte keinen anderen Weg, immer vorausgesetzt, daß nicht die Freiheit zu wählen war.

Überblicke ich meine Entwicklung und ihr bisheriges Ziel, so klage ich weder, noch bin ich zufrieden. Die Hände in den Hosentaschen, die Weinflasche auf dem Tisch, liege ich halb, halb sitze ich im Schaukelstuhl und schaue aus dem Fenster. Kommt Besuch, empfange ich ihn, wie es sich gebührt. Mein Impresario sitzt im Vorzimmer; läute ich, kommt er und hört, was ich zu sagen habe. Am Abend ist fast immer Vorstellung, und ich habe wohl kaum mehr zu steigernde Erfolge. Komme ich spät nachts von Banketten, aus wissenschaftlichen Gesellschaften, aus gemütlichem Beisammensein nach Hause, erwartet mich eine kleine halbdressierte Schimpansin, und ich lasse es mir nach Affenart bei ihr wohlgehen. Bei Tag will ich sie nicht sehen; sie hat nämlich den Irrsinn des verwirrten dressierten Tieres im Blick; das erkenne nur ich, und ich kann es nicht ertragen.

Im ganzen habe ich jedenfalls erreicht, was ich erreichen wollte. Man sage nicht, es wäre der Mühe nicht wert gewesen. Im übrigen will ich keines Menschen Urteil; ich will nur Kenntnisse verbreiten; ich berichte nur; auch Ihnen, hohe Herren von der Akademie, habe ich nur berichtet.


 


    Esteemed Gentlemen of the Academy!

You show me the honour of calling upon me to submit a report to the Academy concerning my previous life as an ape.

In this sense, unfortunately, I cannot comply with your request. Almost five years separate me from my existence as an ape, a short time perhaps when measured by the calendar, but endlessly long to gallop through, as I have done, at times accompanied by splendid men, advice, applause, and orchestral music, but basically alone, since all those accompanying me held themselves back a long way from the barrier, in order to preserve the image. This achievement would have been impossible if I had stubbornly wished to hold onto my origin, onto the memories of my youth.

Giving up that obstinacy was, in fact, the highest command that I gave myself. I, a free ape, submitted myself to this yoke. In so doing, however, my memories for their part constantly closed themselves off against me. If people had wanted it, my journey back at first would have been possible through the entire gateway which heaven builds over the earth, but as my development was whipped onwards, the gate simultaneously grew lower and narrower all the time. I felt myself more comfortable and more enclosed in the world of human beings. The storm which blew me out of my past eased off. Today it is only a gentle breeze which cools my heels. And the distant hole through which it comes and through which I once came has become so small that, even if I had sufficient power and will to run back there, I would have to scrape the fur off my body in order to get through. Speaking frankly, as much as I like choosing metaphors for these things—speaking frankly: your experience as apes, gentlemen—to the extent that you have something of that sort behind you—cannot be more distant from you than mine is from me. But it tickles at the heels of everyone who walks here on earth, the small chimpanzee as well as the great Achilles.

In the narrowest sense, however, I can perhaps answer your question, nonetheless, and indeed I do so with great pleasure.

The first thing I learned was to give a handshake. The handshake displays candour. Today, when I stand at the highpoint of my career, may I add to that first handshake also my candid words. For the Academy it will not provide anything essentially new and will fall far short of what people have asked of me and what with the best will I cannot speak about—but nonetheless it should demonstrate the line by which someone who was an ape was forced into the world of men and which he has continued there. Yet I would certainly not permit myself to say even the trivial things which follow if I were not completely sure of myself and if my position on all the great music hall stages of the civilized world had not established itself unassailably.

I come from the Gold Coast.For an account of how I was captured I rely on the reports of strangers. A hunting expedition from the firm of Hagenback—incidentally, since then I have already emptied a number of bottles of good red wine with the leader of that expedition—lay hidden in the bushes by the shore when I ran down in the evening in the middle of a band of apes for a drink. Someone fired a shot. I was the only one struck. I received two hits.

One was in the cheek—that was superficial. But it left behind a large hairless red scar which earned me the name Red Peter—a revolting name, completely inappropriate, presumably something invented by an ape, as if the only difference between me and the recently deceased trained ape Peter, who was well known here and there, was the red patch on my cheek. But this is only by the way.

The second shot hit me below the hip. It was serious. It’s the reason that today I still limp a little. Recently I read in an article by one of the ten thousand gossipers who vent their opinions about me in the newspapers that my ape nature is not yet entirely repressed. The proof is that when visitors come I take pleasure in pulling off my trousers to show the entry wound caused by this shot. That fellow should have each finger of his writing hand shot off one by one. So far as I am concerned, I may pull my trousers down in front of anyone I like. People will not find there anything other than well cared for fur and the scar from—let us select here a precise word for a precise purpose, something that will not be misunderstood—the scar from a wicked shot. Everything is perfectly open; there is nothing to hide. When it comes to a question of the truth, every great mind discards the most subtle refinements of manners. However, if that writer were to pull down his trousers when he gets a visitor, that would certainly produce a different sight, and I’ll take it as a sign of reason that he does not do that. But then he should not bother me with his delicate sensibilities.

After those shots I woke up—and here my own memory gradually begins—in a cage between decks on the Hagenbeck steamship. It was no four-sided cage with bars, but only three walls fixed to a crate, so that the crate constituted the fourth wall. The whole thing was too low to stand upright and too narrow for sitting down. So I crouched with bent knees, which shook all the time, and since at first I probably did not wish to see anyone and to remain constantly in the darkness, I turned towards the crate, while the bars of the cage cut into the flesh on my back. People consider such confinement of wild animals beneficial in the very first period of time, and today I cannot deny, on the basis of my own experience, that in a human sense that is, in fact, the case.

But at that time I didn’t think about it. For the first time in my life I was without a way out—at least there was no direct way out. Right in front of me was the crate, its boards fitted closely together. Well, there was a hole running right through the boards. When I first discovered it, I welcomed it with a blissfully happy howl of ignorance. But this hole was not nearly big enough to stick my tail through, and all the power of an ape could not make it any bigger.

According to what I was told later, I am supposed to have made remarkably little noise. From that people concluded that either I must soon die or, if I succeeded in surviving the first critical period, I would be very capable of being trained. I survived this period. Muffled sobbing, painfully searching out fleas, wearily licking a coconut, banging my skull against the wall of the crate, sticking out my tongue when anyone came near—these were the first occupations in my new life. In all of them, however, there was only one feeling: no way out. Nowadays, of course, I can portray those ape-like feelings only with human words and, as a result, I misrepresent them. But even if I can no longer attain the old truth of the ape, at least it lies in the direction I have described—of that there is no doubt.

Up until then I had had so many ways out, and now I no longer had one. I was tied down. If they had nailed me down, my freedom to move would not have been any less. And why? If you scratch raw the flesh between your toes, you won’t find the reason. If you press your back against the bars of the cage until it almost slices you in two, you won’t find the answer. I had no way out, but I had to come up with one for myself. For without that I could not live. Always in front of that crate wall—I would inevitably have died a miserable death. But according to Hagenbeck, apes belong at the crate wall—well, that meant I had to cease being an ape. A clear and beautiful train of thought, which I must have planned somehow with my belly, since apes think with their bellies.

I’m worried that people do not understand precisely what I mean by a way out. I use the word in its most common and fullest sense. I am deliberately not saying freedom. I do not mean this great feeling of freedom on all sides. As an ape, I perhaps recognized it, and I have met human beings who yearn for it. But as far as I am concerned, I did not demand freedom either then or today. Incidentally, among human beings people all too often are deceived by freedom. And since freedom is reckoned among the most sublime feelings, the corresponding disappointment is also among the most sublime. In the variety shows, before my entrance, I have often watched a pair of artists busy on trapezes high up in the roof. They swung themselves, they rocked back and forth, they jumped, they hung in each other’s arms, one held the other by clenching the hair with his teeth. “That, too, is human freedom,” I thought, “self-controlled movement.” What a mockery of sacred nature! At such a sight, no structure would stand up to the laughter of the apes.

No, I didn’t want freedom. Only a way out—to the right or left or anywhere at all. I made no other demands, even if the way out should be only an illusion. The demand was small; the disappointment would not be any greater—to move on further, to move on further! Only not to stand still with arms raised, pressed again a crate wall.

Today I see clearly that without the greatest inner calm I would never have been able to get out. And in fact I probably owe everything that I have become to the calmness which came over me after the first days there on the ship. And, in turn, I owe that calmness to the people on the ship.

They are good people, in spite of everything. Today I still enjoy remembering the clang of their heavy steps, which used to echo then in my half sleep. They had the habit of tackling everything extremely slowly. If one of them wanted to rub his eyes, he raised his hand as if it were a hanging weight. Their jokes were gross but hearty. Their laughter was always mixed with a rasp which sounded dangerous but meant nothing. They always had something in their mouths to spit out, and they didn’t care where they spat. They always complained that my fleas sprung over onto them, but they were never seriously angry at me because of it. They even knew that fleas liked being in my fur and that fleas are jumpers. They learned to live with that. When they had no duties, sometimes a few of them sat down in a semi-circle around me. They didn’t speak much, but only made noises to each other and smoked their pipes, stretched out on the crates. They slapped their knees as soon as I made the slightest movement, and from time to time one of them would pick up a stick and tickle me where I liked it. If I were invited today to make a journey on that ship, I’d certainly decline the invitation, but it’s equally certain that the memories I could dwell on of the time there between the decks would not be totally hateful.

The calmness which I acquired in this circle of people prevented me above all from any attempt to escape. Looking at it nowadays, it seems to me as if I had at least sensed that I had to find a way out if I wanted to live, but that this way out could not be reached by escaping. I no longer know if escape was possible, but I think it was: for an ape it should always be possible to flee. With my present teeth I have to be careful even with the ordinary task of cracking a nut, but then I must have been able, over time, to succeed in chewing through the lock on the door. I didn’t do that. What would I have achieved by doing that? No sooner would I have stuck my head out, than they would have captured me again and locked me up in an even worse cage. Or I could have taken refuge unnoticed among the other animals—say, the boa constrictors opposite me—and breathed my last in their embraces. Or I could have managed to steal way up to the deck and jumped overboard. Then I’d have tossed back and forth for a while on the ocean and drowned. Acts of despair. I did not think things through in such a human way, but under the influence of my surroundings conducted myself as if I had worked things out.

I did not work things out, but I observed well in complete tranquility. I saw these men going back and forth, always the same faces, the same movements. Often it seemed to me as if there was only one man. So the man or these men went undisturbed. A lofty purpose dawned on me. No one promised me that if I could become like them the cage would be removed. Such promises, apparently impossible to fulfill, were not made. But if one makes the fulfillment good, then later the promises appear precisely there where one had looked for them earlier without success. Now, these men in themselves were nothing which attracted me very much. If I had been a follower of that freedom I just mentioned, I would certainly have preferred the ocean to the way out displayed in the dull gaze of these men. But in any case, I observed them for a long time before I even thought about such things—in fact, the accumulated observations first pushed me in the proper direction.

It was so easy to imitate these people. I could already spit on the first day. We used to spit in each other’s faces. The only difference was that I licked my face clean afterwards. They did not. Soon I was smoking a pipe, like an old man, and if I then pressed my thumb down into the bowl of the pipe, the entire area between decks cheered. Still, for a long time I did not understand the difference between an empty and a full pipe.

I had the greatest difficulty with the bottle of alcohol. The smell was torture to me. I forced myself with all my power, but weeks went by before I could overcome my reaction. Curiously enough, the people took this inner struggle more seriously than anything else about me. In my memories I don’t distinguish the people, but there was one who always came back, alone or with comrades, day and night, at different times. He’d stand with a bottle in front of me and give me instructions. He did not understand me. He wanted to solve the riddle of my being. He used to uncork the bottle slowly and then look at me, in order to test if I had understood. I confess that I always looked at him with wildly over-eager attentiveness. No human teacher has ever found in the entire world such a student of human beings. After he’d uncorked the bottle, he’d raise it to his mouth. I’d gaze at him, right at his throat. He would nod, pleased with me, and set the bottle to his lips. Delighted with my gradual understanding, I’d squeal and scratch myself all over, wherever it was convenient. He was happy. He’d set the bottle to his mouth and take a swallow. Impatient and desperate to emulate him, I would defecate over myself in my cage—and that again gave him great satisfaction. Then, holding the bottle at arm’s length and bringing it up again with a swing, he’d drink it down with one gulp, exaggerating his backward bending as a way of instructing me. Exhausted with so much great effort, I could no longer follow and hung weakly onto the bars, while he ended the theoretical lesson by rubbing his belly and grinning.

Now the practical exercises first began. Was I not already too tired out by the theoretical part? Yes, indeed, far too weary. That’s part of my fate. Nonetheless, I’d grab the proffered bottle as well as I could and uncork it trembling. Once I’d managed to do that, new forces gradually take over. I lift the bottle—with hardly any difference between me and the original—put it to my lips—and throw it away in disgust, in disgust, although it is empty and filled only with the smell, throw it with disgust onto the floor. To the sorrow of my teacher, to my own greater sorrow. And I still do not console him or myself when, after throwing away the bottle, I do not forget to give my belly a splendid rub and to grin as I do so.

All too often, the lesson went that way. And to my teacher’s credit, he was not angry with me. Well, sometimes he held his burning pipe against my fur in some place or other which I could reach only with difficulty, until it began to burn. But then he would put it out himself with his huge good hand. He wasn’t angry with me. He realized that we were fighting on the same side against ape nature and that I had the more difficult part.

What a victory it was for him and for me, however, when one evening in front of a large circle of onlookers—perhaps it was a celebration, a gramophone was playing, and officer was wandering around among the people—when on this evening, at a moment when no one was watching, I grabbed a bottle of alcohol which had been inadvertently left standing in front of my cage, uncorked it just as I had been taught, amid the rising attention of the group, set it against my mouth and, without hesitating, with my mouth making no grimace, like an expert drinker, with my eyes rolling around, splashing the liquid in my throat, I really and truly drank the bottle empty, and then threw it away, no longer in despair, but like an artist. Well, I did forget to scratch my belly. But instead of that, because I couldn’t do anything else, because I had to, because my senses were roaring, I cried out a short and good “Hello!” breaking out into human sounds. And with this cry I sprang into the community of human beings, and I felt its echo—“Just listen. He’s talking!”—like a kiss on my entire sweat-soaked body.

I’ll say it again: imitating human beings was not something which pleased me. I imitated them because I was looking for a way out, for no other reason. And even in that victory little was achieved. My voice immediately failed me again. It first came back months later. My distaste for the bottle of alcohol became even stronger. But at least my direction was given to me once and for all.

When I was handed over in Hamburg to my first trainer, I soon realized the two possibilities open to me: the Zoological Garden or the Music Hall. I did not hesitate. I said to myself: use all your energy to get into the Music Hall. That is the way out. The Zoological Garden is only a new barred cage. If you go there, you’re lost.

And I learned, gentlemen. Alas, one learns when one has to. One learns when one wants a way out. One learns ruthlessly. One supervises oneself with a whip and tears oneself apart at the slightest resistance. My ape nature ran off, head over heels, out of me, so that in the process my first teacher himself almost became an ape and soon had to give up training and be carried off to a mental hospital. Fortunately he was soon discharged again.

But I went through many teachers—indeed, even several teachers at once. As I became more confident of my abilities and the general public followed my progress and my future began to brighten, I took on teachers myself, let them sit down in five interconnected rooms, and studied with them all simultaneously, by constantly leaping from one room into another.

And such progress! The penetrating effects of the rays of knowledge from all sides on my awaking brain! I don’t deny the fact—I was delighted with it. But I also confess that I did not overestimate it, not even then, even less today. With an effort which up to this point has never been repeated on earth, I have attained the average education of a European. That would perhaps not amount to much, but it is something insofar as it helped me out of the cage and created this special way out for me—the way out of human beings. There is an excellent German expression: to beat one’s way through the bushes. That I have done. I have beaten my way through the bushes. I had no other way, always assuming that freedom was not a choice.

If I review my development and its goal up to this point, I do not complain. I am even satisfied. With my hands in my trouser pockets, the bottle of wine on the table, I half lie and half sit in my rocking chair and gaze out the window. If I have a visitor, I welcome him as is appropriate. My impresario sits in the parlour. If I ring, he comes and listens to what I have to say. In the evening I almost always have a performance, and my success could hardly rise any higher. When I come home late from banquets, from scientific societies, or from social gatherings in someone’s home, a small half-trained female chimpanzee is waiting for me, and I take my pleasure with her the way apes do. During the day I don’t want to see her. For she has in her gaze the madness of a bewildered trained animal. I’m the only one who recognizes that, and I cannot bear it.

On the whole, at any rate, I have achieved what I wished to achieve. You shouldn’t say it wasn’t worth the effort. In any case, I don’t want any man’s judgment. I only want to expand knowledge. I simply report. Even to you, esteemed gentlemen of the Academy, I have only made a report.

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